Frisch ausgerollter Rasen vor dem CGiN und eine helle Pflasterung, bereits auf der Terrasse aufgestellte Sitzbänke sowie im Boden verankerte Schirmhülsen lassen in diesen Tagen den Eindruck einer fertigen neuen Nordmensa entstehen.
Im Innenbereich sind die Treppenhäuser und alle Bodenbeläge fertig gestellt, ebenso die Küche inklusive der Kühlräume und Spülmaschinen. Auch alle Toilettenanlagen und die Ausgabe-Pavillons im Erd- und Obergeschoss stehen voll ausgestattet bereit.
Vor allem ein Faktor verhindert die planmäßige Eröffnung. „Es gibt Lieferprobleme bei dem Türenhersteller“, bedauert Prof. Dr. Jörg Magull, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studierendenwerks Göttingen. Dieses hat weitreichende Konsequenzen: Ohne Innentüren gibt es keinen Brandschutz. Außerdem kann die Lüftung nicht ordnungsgemäß funktionieren und die Hygienevorschriften nicht eingehalten werden – essentielle Voraussetzungen für eine Inbetriebnahme können damit gegenwärtig nicht erfüllt werden.
Die Hoffnung, dass sich dieses Problem auf Herstellerseite zeitnah lösen lasse, habe sich aktuell nicht bestätigt. Liefertermine könnten dem Studierendenwerk derzeit nicht mitgeteilt werden und bremsen die ansonsten weit fortgeschrittene bauliche Fertigstellung im Inneren aus. Einen Eröffnungszeitpunkt könne man daher momentan nicht nennen. „Es ist frustrierend, so stark von einem externen Lieferanten abhängig zu sein und immer nur kleine Teillieferungen zu erhalten“, so Magull. „Wir arbeiten täglich an der Fertigstellung der sanierten Mensa – gemeinsam mit 12 Planungsbüros und rund 40 verschiedenen Gewerken, die an dem dreistöckigen Bauwerk mit 5.500 Quadratmetern Nutzfläche beteiligt sind. Wir sehnen die Eröffnung unserer neu sanierten Mensa genauso ungeduldig herbei wie die Studierenden im Nordbereich der Universität.“



